Was die Menschheit braucht
Gedanken, die heute während meines Morgenspaziergangs entstanden…
10:10 Uhr – Aufgenommen in Lagos (Portugal) – am Rand einer Klippe – mit Blick auf “das Ende der Welt”.
Die Menschheit braucht ein zu Hause in sich selbst.
Gerade jetzt, wo die große Unsicherheit ihre Arme um uns legt. Wo eine Katastrophe die nächste jagt, um sie zu übertrumpfen. Wo so viel politische Instabilität herrscht.
Gerade Jetzt brauchen wir in uns einen Ort der Geborgenheit. Einen Ort, an dem wir Vertrauen finden, Liebe spüren und Wärme erzeugen. Einen Ort inneren Friedens.
Die Menschheit braucht Menschen, die mutig genug sind, tief in sich selbst zu schauen.
Die neugierig beginnen Licht in dunkle Ecken zu strahlen und anfangen sich in Selbstmitgefühl zu üben – um ehrliches Mitgefühl mit anderen zu haben. Die andere dazu inspiriert das Selbe zu tun.
Die Menschheit braucht Perspektive.
Und die damit verbundene Akzeptanz für andere Perspektiven. Agree to Disagree.
Wir entwickeln uns nur durch Diskurs – und bleiben stecken in starren Sichtweisen. Verhärten in Stereotypisierungen. Erweichen in Unvoreingenommenheit.
Die Menschheit braucht leichte Herzen.
Die sich öffnen und vergeben. Die lieben und loslassen. Die schneller Schlagen, wenn sie anderen Menschen dabei zusehen, wie sie ihre Träume / Ziele verfolgen. Die gutmütig und großzügig das Potenzial in sich selbst und in ihren Mitmenschen erkennen und achten. Die bestärken wollen. Die Verletzlichkeit als Stärke erkennen.
Die Menschheit braucht andere Menschen.
Bei denen sie sich fallen lassen können, die ihnen die Hand zustrecken, wenn sie gebraucht werden. Die ihnen ehrliches Feedback geben. Die sie zur (Eigen-)Verantwortung auffordern. Die sie unterstützen. Die sie lehren. Die sie zum Lachen bringen. Zum Weinen bringen. Zum leben erwecken. Menschen, die uns an unsere facettenreiche Natur erinnern und uns in ihr bestärken. Die Menschheit braucht Verbindung.
Die Menschheit braucht ein offenes Ohr.
Damit wir das Zuhören wiedererlernen.
Damit wir an Weitsicht gewinnen.
Damit wir einander verstehen, akzeptieren und achten können.
Die Menschheit braucht Natur – Die Menschheit braucht Stille – Die Menschheit braucht Softness – Die Menschheit braucht Vertrauen.
Kinder und Jugendliche brauchen Selbstvertrauen in einer Zeit, in der sie sich rund um die Uhr vergleichen. Und sie brauchen Eltern, die sie auffangen können. Die ihnen Freiraum und Sicherheit geben können ihre eigene Stimme zu finden. Damit sie die Möglichkeit bekommen, in ihrer Authentizität zu leben.
Die Menschheit zu retten, ist ein großes Ziel aber es beginnt klein.
Es beginnt in dir und geht in deinen nächst größeren Kreis – in dein direktes Umfeld.
Und dieses Umfeld kann es wiederum in ihr Umfeld tragen.
Und so entwickelt sich ein riesen Netzwerk an geheilten Menschen, die über lang oder kurz die gesamte Gesellschaft verbessern werden.
Das Ziel die Menschheit zu retten, beginnt mit einem Baby Step näher zu dir selbst.
Zu deinem wahren Selbst – mit allen Ecken und Kanten und Kurven und Paradoxien und Wundern.
Es beginnt hier.
Was meinst du – Was braucht die Menschheit noch?
Schreibe es mir gern in die Kommentare!